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🥜 Erdnüsse

Hülsenfrüchte, Nüsse & SamenAlter nicht angegebenSaison: Ganzjährig erhältlich. Erdnüsse werden weltweit in verschiedenen Klimazonen das ganze Jahr über angebaut und geerntet, wobei die Hauptanbauländer gestaffelte Anbausaisonen haben.

Allergenhinweis

Erdnuss ist eines der häufigsten Lebensmittelallergene, und wer sie früh anbietet, etwa ab 6 Monaten, sobald das Baby schon andere Beikost isst, senkt die Wahrscheinlichkeit, dass sich eine Erdnussallergie entwickelt. Hat Ihr Baby ein schweres Ekzem oder eine Hühnereiallergie, sprechen Sie vor dem ersten Probieren mit der Kinderärztin oder dem Kinderarzt. Wird Erdnuss vertragen, bieten Sie sie weiterhin mehrmals pro Woche an.

Wie servieren

Erdnüsse nur gemahlen oder als glattes Mus anbieten: Etwa ab 6 Monaten rund 1 Teelöffel fein gemahlene Erdnüsse oder verdünntes glattes Erdnussmus in Haferbrei, Joghurt oder Obstmus rühren. Ab 12 Monaten gemahlene Erdnüsse über weiche Nudeln oder weiches Gemüse streuen oder glattes Erdnussmus dünn auf Toast streichen. Ganze oder gehackte Erdnüsse erst nach dem 5. Geburtstag anbieten.

Zubereitung

Wählen Sie naturbelassene, ungesalzene, ohne Öl geröstete Erdnüsse statt gesalzener, mit Honig gerösteter oder gewürzter Knabbererdnüsse, reiben Sie lose Häutchen ab und mahlen Sie sie in der Küchenmaschine zu feinem Pulver. Mixen Sie mehrere Minuten weiter, bis ein glattes Mus ohne Salz- oder Zuckerzusatz entsteht. Bewahren Sie es in einem luftdichten Glas im Kühlschrank auf und werfen Sie Erdnüsse weg, die schimmelig aussehen oder bitter oder alt schmecken.

Textur und Erstickungsgefahr

Ganze Erdnüsse und Erdnussstücke gehören bei kleinen Kindern zu den häufigsten Ursachen für Ersticken und für in die Lunge eingeatmete Nahrung, halten Sie sie daher von Kindern unter 5 Jahren fern. Dickes Erdnussmus kann ebenfalls im Hals kleben bleiben: Verdünnen Sie es mit warmem Wasser oder Joghurt oder streichen Sie es sehr dünn auf, und beaufsichtigen Sie stets.

Die Einführungsalter sind typische Richtwerte für gesunde, reifgeborene Babys, die Anzeichen der Bereitschaft zeigen. Ihre Kinderärztin/Ihr Kinderarzt kann anders beraten, insbesondere bei familiärer Allergiegeschichte.