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🍯 Zuckerersatzstoffe

Zucker & SüßungsmittelAlter nicht angegeben

Allergenhinweis

Zuckerersatzstoffe wie Stevia, Mönchsfrucht, Sucralose, Aspartam und Zuckeralkohole wie Erythrit sind keine häufigen Allergene, doch Mischungen enthalten oft Maisstärke, Maltodextrin oder andere Füllstoffe, daher die ganze Zutatenliste lesen. Kinder mit Phenylketonurie (PKU) müssen Aspartam meiden, und bei bekannten Nahrungsmittelallergien vorher mit der Kinderärztin oder dem Kinderarzt sprechen.

Wie servieren

Gesundheitsexperten empfehlen Zuckerersatzstoffe nicht für Babys und Kleinkinder und mit Süßstoff gesüßte Getränke nicht für Kinder unter 5 Jahren; in diesem Alter lernen Kinder am besten, wenig süße Speisen zu mögen. Ab 2 Jahren Zuckerersatzstoffe nur gelegentlich und in kleinen Mengen verwenden, zum Beispiel ein wenig in einem selbst gemachten Dessert.

Zubereitung

Viele gekörnte und pulverförmige Süßungsmittel sowie zuckerfreie Lebensmittel enthalten Zuckeralkohole wie Erythrit, Xylit oder Sorbit, die bei kleinen Kindern Blähungen, einen aufgetriebenen Bauch oder weichen Stuhl verursachen können, daher nur winzige Mengen nehmen. Für natürliche Süße eingeweichte, entsteinte Datteln zu einer glatten Paste mixen oder zerdrückte reife Banane in Joghurt oder Haferbrei rühren.

Textur und Erstickungsgefahr

Flüssige und gekörnte Süßungsmittel sind für sich allein keine typische Erstickungsgefahr, pulverförmige bilden aber einen feinen Staub, der eingeatmet werden und Husten auslösen kann. Deshalb dünn bestäuben und nie ein Süßungsmittel löffelweise geben. Gesüßtes Gebäck in altersgerechte Stücke teilen und das Kind nur im Sitzen und unter Aufsicht essen lassen.

Die Einführungsalter sind typische Richtwerte für gesunde, reifgeborene Babys, die Anzeichen der Bereitschaft zeigen. Ihre Kinderärztin/Ihr Kinderarzt kann anders beraten, insbesondere bei familiärer Allergiegeschichte.