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🧂 Senf

Kräuter, Gewürze & WürzmittelAlter nicht angegebenSaison: Ganzjährig erhältlich. Senfkörner werden weltweit angebaut und zu verschiedenen Zeiten im Jahr in verschiedenen Klimazonen geerntet, aber das verarbeitete Gewürz unterliegt keinen saisonalen Einschränkungen.

Allergenhinweis

Senf ist in Europa und Kanada ein häufiges Allergen, und Reaktionen können heftig sein. Bieten Sie an einem Tag ohne andere neue Lebensmittel eine kleine Menge eines milden Senfs an, achten Sie auf Nesselausschlag, Erbrechen oder Schwellungen und geben Sie ihn bei guter Verträglichkeit weiterhin. Prüfen Sie die Etiketten: Viele Dijon- und grobkörnige Senfe enthalten Sulfite, manche englische Senfe Weizen, und Honigsenf ist nichts für Babys unter 12 Monaten.

Wie servieren

Senf ist salzig – nutzen Sie ihn daher als Würze, nicht als eigenes Lebensmittel. Beginnen Sie mit mildem gelbem Senf, verwenden Sie den schärferen Dijon-Senf sparsamer und heben Sie scharfen englischen Senf für die Zeit nach dem 12. Monat auf, dann nur in winzigen Mengen. Für Babys etwa 1/4 Teelöffel in den Familientopf mit Kartoffelpüree, Gemüse oder Soße rühren; Kleinkinder können eine dünne Schicht auf dem Brot oder im Dip bekommen.

Zubereitung

Wählen Sie einen einfachen Senf mit weniger Salz und ohne Honig und vergleichen Sie die Etiketten auf Sulfite und Weizen. Etwas davon in ein selbst gemachtes Dressing mit Olivenöl, in Käsesoße oder Gemüsepüree rühren oder dünn auf Hähnchen oder Fisch streichen und im Ofen garen; durch das Garen wird die Schärfe milder. Senfpulver zuerst mit etwas kaltem Wasser anrühren.

Textur und Erstickungsgefahr

Glatter Senf ist keine typische Ursache für Ersticken, doch ein dicker Klecks ist für Babys im Mund schwer zu handhaben, und scharfer englischer Senf kann plötzliches Husten oder Würgen auslösen. Jeden Senf, auch grobkörnigen, dünn aufstreichen oder gleichmäßig unter das Essen mischen, nie löffelweise anbieten und Mahlzeiten stets beaufsichtigen.

Die Einführungsalter sind typische Richtwerte für gesunde, reifgeborene Babys, die Anzeichen der Bereitschaft zeigen. Ihre Kinderärztin/Ihr Kinderarzt kann anders beraten, insbesondere bei familiärer Allergiegeschichte.