🧂 Meerrettich
Allergenhinweis
Meerrettich ist kein häufiges Allergen, gehört aber zur Familie von Senf und Kohl. Sprechen Sie daher zuerst mit der Kinderärztin oder dem Kinderarzt, wenn Ihr Kind eine Senfallergie hat. Meerrettichsaucen aus dem Glas können außerdem Milch, Ei oder Sulfite enthalten – lesen Sie das Etikett.
Wie servieren
Meerrettich ist eher ein scharfes Würzmittel als ein eigenständiges Lebensmittel, daher sollten Sie ihn erst nach dem 12. Monat anbieten. Rühren Sie dann eine winzige Menge, eine Prise bis 1/4 Teelöffel, unter Kartoffelbrei, Rote Bete, einen Joghurtdip oder eine Fleischsauce und geben Sie nur mehr, wenn Ihr Kind die Schärfe mag.
Zubereitung
Frischen Meerrettich schälen und fein reiben oder einen reinen Meerrettich aus dem Glas mit wenig Salz und ohne Zuckerzusatz wählen. Unter ein warmes Gericht gerührt oder kurz mitgegart wird seine beißende Schärfe milder. Reiben Sie ihn an einem gut belüfteten Ort, denn die Dämpfe brennen in Augen und Nase.
Textur und Erstickungsgefahr
Bieten Sie niemals Stücke oder Stifte der rohen Meerrettichwurzel an: Sie sind hart, faserig und sehr schwer zu kauen. Fein gerieben oder in einer Sauce gegart ist er leichter zu bewältigen, doch die Schärfe kann Husten auslösen – beginnen Sie mit einer winzigen Menge und beaufsichtigen Sie die Mahlzeiten immer.
Die Einführungsalter sind typische Richtwerte für gesunde, reifgeborene Babys, die Anzeichen der Bereitschaft zeigen. Ihre Kinderärztin/Ihr Kinderarzt kann anders beraten, insbesondere bei familiärer Allergiegeschichte.
Erste Geschmacksproben und Reaktionen verfolgen
Protokollieren Sie, wann Ihr Kind Meerrettich zum ersten Mal probiert, notieren Sie Reaktionen und sehen Sie sie im Allergen-Tracker.
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