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🧂 Harissa-Paste

Kräuter, Gewürze & WürzmittelAlter nicht angegeben

Allergenhinweis

Traditionelle Harissa ist eine Paste aus Chilischoten, Knoblauch, Olivenöl und Gewürzen wie Kümmel, Koriander und Kreuzkümmel – keine dieser Zutaten ist ein häufiges Allergen. Fertige Gläser können weitere Zutaten enthalten, lesen Sie daher das Etikett. Chili kann die Haut um den Mund röten oder den Stuhl weicher machen, ohne dass eine Allergie vorliegt.

Wie servieren

Ab etwa 6 Monaten eine sehr kleine Menge (ein paar Tupfer) in einen großen Topf Linsen, Eintopf oder Gemüsepüree rühren, damit sich die Schärfe gut verteilt. Mit 9 bis 12 Monaten etwas davon in Joghurt als Dip oder in Shakshuka geben und ab 12 Monaten zu Familienmahlzeiten anbieten, wenn Ihr Kind die Schärfe mag.

Zubereitung

Selbstgemachte Harissa können Sie ohne Salz und mild zubereiten: geröstete rote Paprika mit etwas eingeweichter getrockneter Chili, Knoblauch, Olivenöl und gemahlenen Gewürzen pürieren. Gekaufte Harissa ist oft salzig und sehr scharf, verwenden Sie daher nur wenig und pürieren Sie grobe Sorten glatt, damit keine Chilihautstücke und ganzen Samen bleiben.

Textur und Erstickungsgefahr

Ein wenig Harissa im Essen ist normalerweise keine typische Erstickungsgefahr, doch die Schärfe kann Babys zum Husten, Prusten oder Würgen bringen. Beginnen Sie deshalb mit winzigen Mengen und bieten Sie ein paar Schlucke Wasser an. Waschen Sie danach Ihre Hände und die Ihres Babys, damit keine Chili in die Augen gerieben wird, und beaufsichtigen Sie Mahlzeiten immer.

Die Einführungsalter sind typische Richtwerte für gesunde, reifgeborene Babys, die Anzeichen der Bereitschaft zeigen. Ihre Kinderärztin/Ihr Kinderarzt kann anders beraten, insbesondere bei familiärer Allergiegeschichte.