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🥛 Muttermilch

Milch, Milchprodukte & SäuglingsnahrungAb 6 Monaten

Allergenhinweis

Muttermilch ist kein häufiges Allergen, und fast alle Babys vertragen sie gut. Selten reagiert ein Baby mit Kuhmilcheiweißallergie auf Spuren von Milcheiweiß aus der Ernährung der Mutter, etwa mit Schleim oder Blut im Stuhl, Hautausschlag oder ungewöhnlicher Unruhe; sprechen Sie mit der Kinderarztpraxis, bevor Sie Lebensmittel aus Ihrer eigenen Ernährung streichen.

Wie servieren

Muttermilch bleibt im ersten Lebensjahr das wichtigste Getränk Ihres Babys, ab etwa 6 Monaten ergänzt durch Beikost, und die WHO empfiehlt, bis zum Alter von 2 Jahren oder länger weiterzustillen. Stillen Sie wie gewohnt weiter und verwenden Sie abgepumpte Milch, um Breie, Zerdrücktes oder eisenangereicherte Getreideflocken zu verdünnen, oder bieten Sie Schlucke aus einem kleinen offenen Becher an.

Zubereitung

Bewahren Sie abgepumpte Milch in sauberen, verschlossenen Behältern auf: bis zu 4 Stunden bei Raumtemperatur, 4 Tage im Kühlschrank oder etwa 6 Monate im Gefrierschrank (bis zu 12 Monate sind vertretbar). Im Kühlschrank oder in warmem Wasser auftauen, nie in der Mikrowelle; im Kühlschrank aufgetaute Milch innerhalb von 24 Stunden und erwärmte Milch innerhalb von 2 Stunden verbrauchen und nie wieder einfrieren.

Textur und Erstickungsgefahr

Muttermilch muss nicht gekaut werden; wichtig ist vor allem, große Schlucke zu vermeiden. Halten Sie den offenen Becher für Ihr Baby und lassen Sie es jeweils nur einen kleinen Schluck nehmen; wenn Sie abgepumpte Milch unter Brei oder Getreideflocken mischen, beginnen Sie flüssig und machen Sie die Konsistenz mit wachsenden Fähigkeiten nach und nach dicker. Immer beaufsichtigen und das Fläschchen nie abgestützt allein lassen.

Quellen: cdc.gov · cdc.gov · healthychildren.org · healthychildren.org · nhs.uk · nhs.uk · nhs.uk

Die Einführungsalter sind typische Richtwerte für gesunde, reifgeborene Babys, die Anzeichen der Bereitschaft zeigen. Ihre Kinderärztin/Ihr Kinderarzt kann anders beraten, insbesondere bei familiärer Allergiegeschichte.